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INFORMATIVES Aus dem Westturm des Rathauses grüßt der „Anreischke“ die Gäste und Bürger der Stadt – regelmäßig um 9.00, 11.00, 13.00, 15.00, 17.00 und 19.00 Uhr. Mehr als 600 farbenprächtige Fachwerkhäuser unterschiedlicher Stilepochen prägen die Altstadt und zeugen von einer reichen Vergangenheit. Der Stadtgrundriss wurde über die Jahrhunderte nur ganz behutsam den Bedürfnissen einer lebendigen Stadt angepasst. Deshalb folgen auch heute noch die leicht geschwungenen innerstädtischen Straßen dem Oval der alten Stadtmauer, umhüllt vom Grün der ausgedehnten Wallanlagen. Der Blick fällt auch auf den Westerturm von 1424, den einzig erhaltenen Stadtturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung, bestehend aus Mauer, Türmen, Wall, Knicks und Warten. Eingebunden in die Stadtmauer bildet der Turm den Mittelpunkt des Westerturm-Ensembles. In authentischer Umgebung mit dem ältesten Abschnitt der Duderstädter Stadtmauer, einem rekonstruierten Wehrgang und dem Georgsturm können Zusammenhänge der städtischen Befestigungsanlagen in der Ausstellung „Stadtluft macht frei“ hautnah nachvollzogen werden. Duderstadt beteiligte sich auch 2015 wieder an der Fachwerktriennale, die die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte gemeinsam mit der Projektgruppe Stadt und Entwicklung ausgerufen hat. Zentrales Ziel dieses Projektes ist es, gemeinsam mit Wirtschaftspartnern einen kontinuierlichen Prozess zur Entwicklung von innovativen Strategien und Projekten zum Umbau der Fachwerkstädte zu initiieren. Besonders mit der Landesgartenschau im Jahr 1994 wurden die ökologischen Facetten der Stadt noch erheblich stärker ausgebaut. Ein Grund mehr für den berühmten Natur- und Tierfilmer Heinz Sielmann und seine Gattin Inge auf dem ehemaligen Stadtgut Herbigshagen ihr großes Natur-Erlebniszentrum, ein Highlight für jeden Naturfreund, sowie die Stiftungszentrale einzurichten. Verschiedene Auszeichnungen, z.B. im Europäischen Blumenwettbewerb „Entente Florale“, der Bundespreis „Tourismus und Umwelt“ und „Wir machen mobil. Rolli-Reisen im Eichsfeld“ sowie der Sonderpreis bei „Niedersachsen blüht auf“ lassen die Vielfalt der Duderstädter Aktivitäten und Erfolge erahnen. Das Eichsfeld – die Stadt Duderstadt bildet das Zentrum des Untereichsfeldes – besitzt eine abwechslungsreiche Landschaft und wird umgeben von beliebten deutschen Feriengebieten, wie dem Harz, dem Thüringer Wald, dem Solling und dem Weserbergland. Nicht nur die traditionsreiche Stadtgeschichte ist für den Kulturliebhaber interessant, auch die Geschichte der deutschen Teilung kann hier im Grenzlandmuseum Eichsfeld – einem dezentralen Projekt der Expo 2000 und einer der anerkanntesten und attraktivsten Mahn- und Gedenkstätten am authentischen Ort – erkundet werden. Als „Stadt voller Bewegung“ richtete Duderstadt den 32. Tag der Niedersachsen 2012 als größtes Landesfest Niedersachsens aus. Ca. 6.000 Aktive und 200 Aussteller hatten auf elf Festmeilen und acht Bühnen ein hochattraktives Programm geboten und insgesamt mehr als 150.000 Besucher begeistert. Dank der großartigen Unterstützung aus allen Bereichen hat sich Duderstadt auch hier von seiner besten Seite und als guter Gastgeber zeigen können. Duderstadt ist darüber hinaus ein aufstrebender Wirtschaftsstandort. Kurze Wege zu den Autobahnen A 7 und A 38 sowie zum ICE-Netz der Deutschen Bahn in Göttingen, eine attraktive Schul- und Freizeitlandschaft, ein umfangreiches Dienstleistungs und Einkaufsangebot sowie gute Fördermöglichkeiten sind einladende Voraussetzungen für die Ansiedlung eines Gewerbebetriebes. Kurzum: Duderstadt ist in jeder Hinsicht reizvoll, egal ob als Reiseziel, Wohnort oder Arbeitsplatz.


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