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Duderstadt_50_03

INFORMATIVES Westerturm-Ensemble – Wahrzeichen Duderstadts Blick vom Stadtwall auf den Obertorteich Westerturm – mit seinem eigenwillig gedrehten Turm (1343 erstmals urkundlich genannt), ein Wahrzeichen der Stadt. Letztes erhaltenes Stadttor, das nach der Feuersbrunst von 1424 neu errichtet wurde. Nach umfangreichen Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten wurde das Westerturm-Ensemble mit dem alten Stadttor und der ganzheitlich inszenierten Erlebnisstation „Stadtluft macht frei“ 2011 eröffnet. Auf spannende und moderne Art erfährt der Besucher hier viel Wissenswertes zur Stadtverteidigung und die Bedeutung der Schützengesellschaften, die aus den einstigen Bürgerwehren hervorgegangen sind. Schießrituale mit der Armbrust und das virtuelle Schießen mit der Vogelbüchse begeistern nicht nur kleine Besucher. Eine ganz besondere Attraktion ist natürlich der Aufstieg in den Westerturm mit seiner angeblich vom Teufel persönlich verdrehten Spitze. Stadtmauer – die ehemals 1700 m lange Stadtmauer aus dem 13. Jh. bildete gemeinsam mit Wall, Wallgraben, Warten und Knicks ein ausgeklügeltes mittelalterliches Befestigungssystem. Stadtwall – reizvolle Blickbeziehungen auf die Altstadt bieten sich dem Gast bei einem Bummel über den 3,3 km langen Stadtwall mit seinem bis zu 300 Jahre alten Baumbestand. Stadtpark – das ehem. Gelände der Landesgartenschau „Natur im Städtebau ‘94“ mit seinen dem Wall vorgelagerten Bürgergärten ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. In den Sommermonaten sorgt ein vielseitiges Kulturprogramm für Abwechslung. Sulberg-Warte – wurde um 1350 erbaut und diente zum Schutze gegen Überfälle. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten 2001 wurde die Spindel- Wendeltreppe eingebaut und die Bekrönung der Warte erneuert. Naherholung – Viele interessante Ziele in der näheren Umgebung sind fußläufig oder auch mit dem Fahrrad erreichbar. Die Rote Warte, der Lindenberg, Pferdeberg oder Euzenberg, die Nesselröder Warte, das Hübental und der Kirchberg sind nur einige Orte, die auch mit Kindern über schöne Wanderwege fußläufig erreichbar sind. Gut beschilderte Radrouten verlocken dazu, die „Goldene Mark“ mit dem Fahrrad zu erkunden. Eine Übersichtskarte und Flyer zu den einzelnen Radrouten mit ausführlichen Streckenbeschreibungen sind in der Gästeinformation im Historischen Rathaus erhältlich.


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