Page 10

Duderstadt_50_03

INFORMATIVES Desingerode wurde bereits 952 durch Otto I. im Tauschverfahren erworben. Schon während der Bronzezeit haben hier Menschen gewohnt, wie es Hügelgräber im Desingeröder Wald beweisen. Mehr Informationen im Internet: www.desingerode.de Esplingerode, 1196 Asplingerod genannt, gehörte einst zu den fünf „Kespeldörfern“ der Stadt. Das Gemeindewappen entstand aus dem Siegel des Hans von Esplingerode und zeigt zwei aufgerichtete Angelhaken. Das landschaftlich ebenfalls reizvoll gelegene Fuhrbach – 1124 zuerst erwähnt, seit der Mitte des 15. Jahrhunderts Duderstädter Ratsdorf – hat sich dem Tourismus verschrieben. Zu den vielfältigen Freizeiteinrichtungen zählen u.a. ein gut ausgebautes Netz von Wanderwegen und das Erholungs- und Freizeitgelände Kirchberg. Mehr Informationen im Internet: www.fuhrbach.de Gerblingerode, schon 1151 als Gerewardingeroth erwähnt, seit 1432 ein Ratsdorf, erlangte 1973 im Wettbewerb „Das schöne Dorf“ wiederholt hervorragende Platzierungen auf Landes- und Bundesebene. In unmittelbarer Nähe des Ortes befand sich von 1972–1991 der Grenzübergang Duderstadt –Worbis zur ehemaligen DDR, der zur Mahn- und Gedenkstätte Grenzlandmuseum Eichsfeld weiterentwickelt wurde. Ein bundesweit einmaliger authentischer Ort, ausgezeichnet mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel. Mehr Informationen im Internet: www.gerblingerode.de Auch Hilkerode war dem wirtschaftlichen Wandel des Industriezeitalters unterworfen. Viele Wanderhandwerker zogen in die Fremde oder reisten als Handelsleute mit dem Reff – einem Tragegestell – um ihre Waren anzubieten. Dieses Reff wird im Wappen der Gemeinde dargestellt. „Helekenroth“ wurde 1224 erstmals erwähnt als Eigentum des Klosters Walkenried. Die Adelsfamilie von Minnigerode verkaufte ihr Eigentum zu Hilkerode 1373 an die Stadt Duderstadt. Mehr Informationen im Internet: www.hilkerode.de Immingerode wird in einer Urkunde der Äbtissin Agnes II. von Quedlinburg (1184–1203) erstmalig genannt. Schon im 15. Jahrhundert war dieses Dorf eines der Ratsdörfer Duderstadts. Wunderschön gelegen am Fuße des Naherholungsgebietes Pferdeberg. Mehr Informationen im Internet: www.immingerode.de Langenhagen, 1236 urkundlich genannt, liegt romantisch in ein enges Tal eingebettet. Zum Schutz gegen von Osten hereindringendes Hochwasser errichteten die Einwohner eine Talsperre, die heute auch Erholungsgebiet ist. Mingerode ist seit 1184 urkundlich nachzuweisen. Das ehemalige Ratsdorf wurde im 15. Jahrhundert durch Hans von Minnigerode an den Rat der Stadt verkauft. In dem 1870 erbauten Gotteshaus befindet sich als kunstgeschichtliche Kostbarkeit und als einer der schönsten Altäre ein gotischer Flügelaltar. Mehr Informationen im Internet: www.mingerode.de Nesselröden wurde schon 1183 erwähnt und gehört seit dem Ende des 14. Jahrhunderts zur Stadt. Das Gemeindewappen ist ein sogenanntes Hagelkreuz, wie man die in kurmainzischer Zeit auf dem Eichsfeld errichteten doppelbalkigen Kreuze nennt. Die Vielzahl von Verbänden und Vereinen im Ort ist ein Zeichen dafür, dass gelebte Gemeinschaft im Eichsfeld zählt.


Duderstadt_50_03
To see the actual publication please follow the link above